Dunkle Tage der Trauer

Hoffnung

von Judith Husistein
min
21.12.2023
Nicht alle Menschen macht die Weihnachtszeit glücklich.

Schon im Oktober findet man in Geschäften Adventskalender und Christbaumschmuck. Weihnachtskarten mit Worten wie: „Besinnliche Weihnachten“- „Fröhliche Weihnachten“- „Frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr“ stehen in Regalen. Man könnte den Eindruck bekommen, die Weihnachtzeit würde alle Menschen glücklich machen und nichts als Freude verbreiten, Abende bei Kerzenschein und Weihnachtsmusik mit Glühwein und Guetzli wären Normalität. Die Wirklichkeit sieht oft anders aus. Gerade für ältere oder alleinstehende Menschen ist die Weihnachtszeit oft schwer. In diesen dunklen Tagen wird die Trauer über den Verlust von Angehörigen besonders schlimm, die Einsamkeit spürbarer als sonst. Freude und Lichterglanz, Wärme und Weihnachtszauber erreichen sie kaum oder gar nicht.

Hoffentlich sehen auch sie eine kleine Schlüsselblume, die zur falschen Jahreszeit, eingebettet im Herbstlaub, der Kälte trotzt. Sie schenkt die Gewissheit, dass nach der schwierigen Weihnachtszeit und der Dunkelheit des Winters der Frühling kommt und die Lebensfreude wieder weckt.

Unsere Empfehlungen

Gesamtstädtische Reformationsfeier

St. Galler Rabbiner spricht über Jesus

Die gesamtstädtische St. Galler Reformationsfeier vom 2. November fand mit St. Galler Rabbiner Shlomo Tikotchinski und Gospel im Centrum in der Kirche St. Laurenzen, St. Gallen, statt. Andreas Schwendener war mit der Kamera dabei. Die Feier ist in voller Länge zu sehen.
Die Frauen in der Reformation nicht unterschätzen

Die Frauen in der Reformation nicht unterschätzen

Luther, Calvin und Zwingli gelten gemeinhin als heroische Kämpfer für die Erneuerung des Glaubens und der Kirche. Dabei war die Reformation eine breite Volksbewegung, wie das Beispiel Basel zeigt. Die Kirchenhistorikerin Andrea Hofmann über singende Gemeinden und geschäftstüchtige Druckerwitwen. 
Das letzte Drittel

Das letzte Drittel

Wann ist man eigentlich alt? Der ehemalige Industriepfarrer Martin Dürr hat sich dafür vor Jahren eine eigene Formel zurechtgelegt. Ob sie noch stimmt, überlegt er nun neu.