Die Apotheke der Hoffnung
Nach einer wahren Begebenheit im Krakauer Ghetto.
Über Freundschaft und Neuanfänge.
Frank ist ein einsamer alter Griesgram. Seit seine Frau Marcie gestorben ist, vergräbt er sich in seinem Haus und spricht mit niemandem. Ausser mit dem Geist von Marcie. Es ist ihm bewusst, dass sie Ausdruck seiner Fantasie ist, er ist trotzdem froh über ihre «Anwesenheit».
Sein ruhiges Leben ändert sich, als der sechsjährige Red mit seiner Mutter in das Haus nebenan zieht. Der kleine Junge, der unter der Trennung der Eltern leidet, unternimmt alles, um mit dem alten Mann in Kontakt zu kommen. Er erzählt ihm sogar von Jake in der Schule, der ihn mobbt – dies hat er seiner Mutter nie erzählt, er möchte nicht, dass sie traurig ist.
Obwohl sich Frank täglich über die Anwesenheit und das dauernde Geplapper des Jungen ärgert, öffnet er sich doch ein wenig. Als Frank ihm den Rat gibt, sich gegen Jake zu wehren, wenn es sein muss mit Gewalt, und Red dies umsetzt, wird er für eine Woche von der Schule verwiesen. Ein Problem für Sarah, Reds Mutter, denn wohin mit dem Kind, sie muss schliesslich arbeiten. Nun, Frank hat Zeit und ist da. Alles andere als begeistert übernimmt er den Babysitter-Job.
Es ist eine wunderschöne, herzerwärmende Geschichte, das Ende ist zwar voraussehbar, die Spannung bleibt trotzdem bis zum Schluss. Ein richtiges Herzensbuch. Diese drei Figuren begleiten die Leser und Leserinnen und lassen uns während dieser Zeit vergessen, was um uns herum passiert.
Frank & Red, Matt Coyne
Harper Collins, 2025
Ein Buchtipp der Buchhandlung Wortreich in Glarus, von Elisabeth Trümpy.
Nach einer wahren Begebenheit im Krakauer Ghetto.
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