Das Sofa kann nicht bleiben Oder: Umwege erweitern die Ortskenntnis. Was ein Fehlkauf mit dem Kurt-Tucholsky-Zitat zu tun hat. Ein Gastbeitrag von Natasha Hausammann.
Das Lernvikariat der Zukunft - der Pfarrberuf der Zukunft Wenn die Gesellschaft im Wandel ist, verändert sich Kirche und damit auch der Pfarrberuf. Mit einschneidenden Folgen für die Pfarr-Ausbildung und das Pfarrbild. Thomas Schaufelberger, Leiter A+W – Aus- und Weiterbildung der Pfarrerinnen und Pfarrer, über das Lernvikariat der Zukunft und den ...
Göttliche Berufung: Kirchendienst im Zeitalter der Veränderung «Du machst das, Holger», sagte Andreas und klopfte mir auf die Schulter. Dabei lächelte er mich an. Zur Einordnung: Ich, Holger Gießelmann, bin Pfarrer für Nachwuchsgewinnung bei der Evangelischen Kirche in Westfalen (EKvW).
Wie Kirche war, wird sie nicht mehr werden «Palliative Kirche», so hiess der Artikel, den Lars Syring für den Mai-Magnet im vergangenen Jahr geschrieben hatte. Selten hat einer seiner Texte so viele Reaktionen ausgelöst. Der Pfarrer aus Bühler über die «Phasen der Trauerarbeit» seiner Mitmenschen, welche dem Verlust «ihrer Kirche» ...
Unbändige Hoffnung Einen lange zurückliegender Bildungsurlaub in Peru inspiriert Pfarrerin Annette Spitzenberg noch heute. Sie stiess damals auf einen faszinierenden Gedanken: «Können sich etablierte Weltreligionen in neue Formen von Spiritualität transformieren?»
Trennung von Kirche und Staat Das Verhältnis zwischen geistlicher und weltlicher Macht zieht sich als ein dauerhaftes Thema durch die Jahrhunderte. Das «christliche Europa» ist ein Interessenkonstrukt, welches je nach Ausgangslage den geistlich/kirchlichen wie den weltlichen Machthabern zu ihren Zwecken diente.
Mitgliederschmelze oder Eintrittswelle? So zuverlässig wie die Gletscher schmelzen, verlieren die Kirchen Mitglieder. Um Gegensteuer zu geben, braucht es weder einen moralischen Zeigefinger noch Lockvogelangebote. Was es braucht, macht eine ehemalige Muslimin und Atheistin vor.
Der alte Fischer und sein Friedhof Jedes Jahr ertrinken unzählige Migranten auf dem Weg nach Europa im Mittelmeer. Der tunesische Fischer Chamseddine Marzoug kümmert sich um die Toten und hat für sie einen Friedhof angelegt. Nicht zur Freude der Behörden.