Volle Kassen und kein Grund zum Jubeln Im letzten Jahr haben die meisten Deutschschweizer reformierten Kantonalkirchen grosse Überschüsse erzielt. Zug und Zürich sind an der Spitze, verteilen aber nun trotzdem keine Geschenke.
Am Anfang stand das gedruckte Wort Sommerserie «Wege der Reformation» (2): Ohne Basel, Buchdruck und Erasmus von Rotterdam keine Reformation. Gleich drei Ausstellungen und Rundgänge beschäftigen sich mit dem Humanisten und zeigen, dass dieser Gedanke nicht so abwegig ist.
«Die Schweiz als Reiseland wird nicht mit Religion assoziiert» Sommerserie «Wege der Reformation» (1): Stefanie Rigutto von «Schweiz Tourismus» über die Marke «Reformation», das anstehende Reformationsjubiläum und den Glaubenstourismus zu den Chagall-Fenstern und dem Kloster St. Gallen.
«Ich wünsche mir einen Aufbruch» Für Margot Käßmann ist die grösste Leistung der Reformation die Glaubens- und Gewissensfreiheit. Im Interview spricht die deutsche Theologin über die Chance für die Ökumene im Reformationsjahr und den Schweizer Beitrag zum Reformationsjubiläum.
«Keine Helden, Heilige oder Perfektionisten» Keine Wohnpflicht im Pfarrhaus mehr, keine Einzelkämpfer, keine Alleskönner: Das neue Modell zur Pfarrausbildung, das kürzlich vorgestellt wurde, zeigt, wie massiv sich das reformierte Pfarramt in der nahen Zukunft verändern wird.
Surfen auf der Kirchenbank In der Kirche kostenlos ins Internet? In Berlins evangelischen Kirchen ist das schon bald möglich. Auch in den reformierten Kirchen der Schweiz kennt man Internet-Zugang. Jedoch ist dieser geschützt. Die Berliner Idee jedenfalls weckt beim Sigristen des Berner Münsters zwiespältige Gefühle.
Lebensschule Scheitern: Kein Versagen, sondern Ansporn Zum zweiten Mal veranstaltete das kirchliche Bildungszentrum Forum für Zeitfragen am 2. Juli eine Basler Sommerakademie. Sie widmete sich einen Tag lang dem Thema «Fröhlich scheitern». Der Ökonom Mathias Binswanger und die Philosophin Dagmar Fenner sprachen über die «Tretmühlen des Glücks» und warum ...
Bühler - Berlin Ich soll über Berlin und Bühler schreiben. Über die einzige Metropole Deutschlands und über das kleine Dorf im Appenzeller Land. Vielleicht darüber, was die gewaltigen Unterschiede dieser beiden Orte ausmacht und auch über das, wo Gemeinsamkeiten zu finden sind. Berlin und Bühler fangen zumindest ...