Endlich auch auf dem Papier zuhause Das Engagement der Konfirmanden der Basler Titusgemeinde und vieler anderer zeigt Erfolg: Die Härtefallkommission heisst vier Gesuche von Sans Papiers gut, so dass sie in der Schweiz bleiben dürfen.
Wie ein dahergelaufener Toggenburger die Welt veränderte Zwingli ein Spätrenaissance-Mensch, Luther manisch-depressiv: An einem NZZ-Podium diskutierten der Zürcher Kirchenratspräsident Michel Müller und die Historiker Peter Opitz und André Holenstein über die Strahlkraft der Reformatoren.
«Christoph Möhl war ein Pionier und Visionär» Vor kurzem ist der Pfarrer und Journalist Christoph Möhl (1933-2016) gestorben. Pfarrer Thomas Schaufelberger hat ihn gut gekannt. Im Interview erinnert er sich an ihn.
Wie reformierte Tessiner im Exil Fuss fassten 1555 flüchteten Mitglieder der Locarneser Adelsfamilien von Muralt und von Orelli wegen ihres reformierten Glaubens in die Deutschschweiz. Wie die heutigen Migranten mussten sie ganz neu anfangen, wurden aber dann zu sehr erfolgreichen Familien in Zürich und Bern.
«Unterwegs sind die Menschen offener» Die Gemeinde von Pfarrer Andreas Bruderer ist verstreut vom Boden- bis zum Genfersee: Er ist der einzige reformierte Pilgerpfarrer in der Schweiz und sieht im Pilgern grosses Potential für die Kirchen. Nun geht er in Pension.
Kirchenasyl ist Teil der Seelsorge Existiert es oder existiert es nicht, das Kirchenasyl? Das Papier «Zufluchtsraum Kirche» des Kirchenbundes gibt erstmals eine Antwort darauf. Und es zeigt den Kirchgemeinden den Rahmen, in dem Kirchenasyl möglich ist.
«Seismograph antijüdischer Entwicklungen» Bibelwissenschaftler Ekkehard Stegemann würdigt die Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz CJA, die seit 70 Jahren Antisemitismus bekämpft. Die Arbeit der CJA brauche es nach wie vor, da antijüdische Vorurteile selbst in kirchlichen Organisationen wie dem Ökumenischen Rat der Kirchen ...
Warum die Kirchen das Kürzel «USR III» kennen sollten Reichlich abstrakt kommt sie daher, die Unternehmenssteuerreform III (USR III). Doch die Kirchen sollten sich mit ihr befassen, weil die Reform happige Steuerverluste verursachen könnte.