Offen für neue, weite Welten Ein Hackbrett, nicht die Urkunde, erinnert die Roggwilerin Eliane Burgherr an ihre Konfirmation.
«Ich frage mich, wäre ich fähig gewesen, Widerstand zu leisten?» Lukas Hartmann ist ein umtriebiger Autor: Für die Basler Predigerkirche schrieb er den Totentanz, und in seinem jüngsten Buch «Der Sänger» greift er ein Flüchtlingsschicksal auf. Hartmann über den Tod, Flüchtlinge und das Schreiben als Lebenssubstanz.
«Das war pietätlos» Das Schweizer Fernsehen zeigte in einer Doku-Serie einen Mann, der vor laufender Kamera vergeblich reanimiert wird. Für den Ethiker und Theologen Frank Mathwig ist es pietätlos, einen Menschen in diesem Moment zu zeigen.
Modernes Gleichnis Vision oder Wahn – vom unbegrenzt technisch Möglichen, von unendlichen Weiten, von neuen Welten, von ungeahnter Bedrohung: Es wäre einfach, Science-Fiction als blosses Entertainment abzutun.
Ein Nobody rettet die Welt Ein Grundmuster von Fantasy und Science-Fiction erinnert an Weihnachten. Denn unscheinbare Helden wachsen über sich hinaus. Doch gelingt es ihnen, mit ihrer Macht massvoll umzugehen?
Menschliche Abgründe bleiben Trotz Fokus auf Wissenschaft und Technik ist die Welt der Science-Fiction voll von religiösen Bezügen. Der Mensch bleibt ambivalent, die Frage nach Gott bestehen.
Kreuzfahrt in den Untergang In der «Propellerinsel» erzählt Jules Verne von der dunklen Seite von Fortschritt und Technik.
Schrecklich schöne neue Welt Haben Sie es auch schon bemerkt: Es geht dem Ende zu. Die Katastrophe steht kurz bevor. Klima, Verkehr, Terror, Armut. Da tut ein bisschen Prophetie ganz gut.