Botschaften aus Teig und Marzipan Die Winterzeit ist die Zeit der Guetzli. Doch mit den rund hundert Gebäckmodel, die im Schaffhauser Museum zu Allerheiligen zu sehen sind, schufen die Menschen in früheren Zeiten das ganz Jahr über Köstlichkeiten.
Kirchenmusikalische Zauberformel gefunden Er sei «unheimlich musikalisch, vielseitig und experimentierfreudig», sagt eine Sängerin, die ihn als Dirigenten erlebt hat. Rudolf Lutz, der Organist, Pianist, Cembalist, Dozent, Komponist, Lehrer, Chor- und Orchesterdirigent, Improvisator, Musikpädagoge und künstlerische Leiter der J.S. ...
«Wie ein göttlicher Funke, der in den Pinsel fliesst» Kunst spricht die Seele an. Davon ist Pfarrer Thomas Beerle überzeugt. Durch seine Ausstellungen finden Menschen einen neuen Zugang zur Kirche.
Busszettel auf dem Parkplatz Gottes Ein provokatives Kunstwerk lässt Gläubige und Ungläubige über die Trinitätslehre diskutieren. In Stäfa ZH steht der obersten heiligen Leitung ein Parkplatz zur Verfügung.
Reformierte erwachen aus dem Kunstschlaf Reformierte haben das Image, bilderfeindlich zu sein. Die Kirchen sind Predigthallen mit leeren Wänden. Unterhaltendes gibt es nicht. Aber mit der Populärkultur beginnt eine neue Lockerheit im Umgang mit Kunst.
Querkirchen fürs Ohr, Hausorgeln fürs Herz Trotz nachgesagtem kunstfeindlichem Ruf: Die reformierte Tradition hat kreative Kunstschaffende und neue Formen hervorgebracht, etwa im Toggenburg. Inzwischen gehen die Künste vermehrt fruchtbare Verbindungen mit reformierten Kirchgemeinden und Gottesdiensten ein.
Stille Nacht, eilige Nacht? «Fahret abe!» Unter diesem Motto hat die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Mittleres Toggenburg am Morgen zwischen sechs und acht Uhr Zugpendlerinnen und Zugpendlern Mailänderli verteilt. Die 500 Stück reichten nicht aus, doch die Botschaft erreichte die Pendler.
Schluss mit dem Anti-Bilder-Reflex Die Bilderfeindlichkeit der reformierten Kirchen ist – zugespitzt formuliert – ein Witz, ein schlechter Witz dazu, theologisch und künstlerisch. Trotzdem wird sie wie eine blutleere Ikone verehrt. Genau das ist die Pointe des Witzes.