Logo
Kirche, Kultur

Den Kirchenboten geprägt

16.08.2019
Er hat 24 Jahre den St. Galler Kirchenboten gestaltet: Mit der Pensionierung per Ende Juni verlässt Andreas Schwendener mit Kürzel as die Redaktionsstube.

Nach dem Theologiestudium in Basel übernahm er von 1989 bis 1995 die Pfarrstelle in der damaligen Kirchgemeinde Bütschwil-Mosnang. Dann erfolgte die Wahl zum Redaktor des Kirchenboten. Ab 2010 war der im Rheintal Aufgewachsene zusätzlich in der Gefängnisseelsorge tätig. as hat während fast eines Vierteljahrhunderts den Kirchenboten geprägt. Aus seiner Feder flossen nicht nur Texte theologischen Inhalts – polarisierend, erhellend, erbauend –, sondern er verstand es auch, das kirchliche Leben im Kanton abzubilden und heikle Themen anzurühren.

Bild und Text als Einheit
Ein Anliegen war Andreas Schwendener die Verschmelzung von Inhalt und Bild. Um dies zu erreichen, griff er oft auf zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler zurück, die sich mit dem Thema des Hefts beschäftigten und es bildlich umsetzten. Mag dies hier wie dort Irritation ausgelöst haben: Die Auseinandersetzung mit Kunst war für as zusätzliches Schmiermittel, die Gedanken der Texte besser herauszukristallisieren, zu transportieren.

Als Journalist und Theologe war Andreas Schwendener offen für Unkonventionelles und Neues. Dies beweisen die von as massgeblich vorangetriebene Zusammenführung der einzelnen Gemeindeseiten zu Bünden einer Region und die von ihm initiierte erste Homepage des Kirchenboten. Sie wurde von der heutigen Plattform abgelöst, die in Zusammenarbeit mit weiteren Deutschschweizer Kantonen betrieben wird. Die Neugier und Lust, sich in ihm unbekannte Felder vorzuwagen, manifestierte sich schliesslich im Herstellen von Videos, die auch dem evang.-ref. Forum St. Gallen zugutekommen, dem as seit 2000 als Präsident vorsteht und zu dessen 100-Jahr-Jubiläum er auf nochmals in die Tastatur griff (Siehe Artikel «Sich der Säkularisierung stellen»)

Übergang und Aufbruch
Mit zunehmender Beschäftigung von as in der Gefängnisseelsorge musste sich die Redaktionskommission nach einer Übergangslösung umschauen. Gefunden wurde sie in der Person von Philipp Kamm, dem Synodepräsidenten aus Ebnat-Kappel. Während gut dreier Monate, bis Ende Juni, bereicherte er das Monatsheft mit frischen Ideen und sprachlich eloquenten und exzellenten Texten. Für ihre Leistungen danken wir Andreas Schwendener und Philipp Kamm herzlich und wünschen ihnen alles Gute. 

Seit dem 2. August arbeitet nun Stefan Degen in St. Gallen. Der diplomierte Sekundarlehrer aus Winterthur ist 38-jährig, verheiratet und hat einen Masterabschluss in Theologie. Wir heissen den neuen Redaktor Stefan Degen an dieser Stelle herzlich willkommen.

 

Text: meka | Foto: Andreas Ackermann  – Kirchenbote SG, September 2019

 


Kommentar erstellen
Error loading Partial View script (file: ~/App_Plugins/MultiMostRead/Views/MacroPartials/IncrementView.cshtml)
KiK Sommerlager 2020  | Artikel

Angesagt!

Noch ist es nicht ganz eindeutig, doch die Anzeichen mehren sich, dass Lager in den Sommerferien durchgeführt werden können. Deshalb schreiben wir unser traditionelles KiK-Lager einfach mal aus.

Falls sich die Situation wieder verschärft, werden alle Eltern informiert!

4. bis am 11. Juli 2020

Thema: «Clubferien»

Kinder im Alter zwischen 7 und 12 Jahren sind herzlich willkommen. Wir lagern im Ferienhaus Camelc in Flond GR.

Total 42 Kinder können mitkommen. Auskunft über Kosten und Unterstützungen bei Budgetknappheit gibt es bei der:

Fachstelle Kinder Jugend Familie

Gaby Bürgi Gsell

Oberdorfstrasse 49, 9100 Herisau

Tel. 071 277 54 21  |  Mail gaby.buergi@ref-arai.ch

Falls das Lager stattfindet, werden die Unterlagen Mitte Juni verschickt!

Wir freuen uns einmal mehr auf tolle Lagertage mit vielen verschiedenen Aktivitäten drinnen und draussen!

jetzt anmelden und vorfreuen!


Kirchliches Leben mit dem Corona-Viraus  | Artikel

Es ist wieder möglich!

Ab dem 28. Mai, also auf Pfingsten 2020, sind Gottesdienste wieder möglich. Für die Durchführung gelten die üblichen Vorkehrungen des BAG. Die Kirchgemeinden sind aufgefordert, für Ihre jeweiligen Verhältnisse wirksame Schutzkonzepte zu entwickeln, was in der Woche vor Pfingsten geschehen muss. Interessierte Kirchbürger informieren sich am besten bei der örtlichen Kirchenleitung über die Massnahmen und Möglichkeiten in ihrer jeweiligen Gemeinde.

 

Der Kirchenrat informiert ebenfalls laufend über seine Homepage. Diese erreichen Sie hier