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Kirche

Neuer Wein in neue Schläuche

04.11.2019
Den Reformationsgottesdienst im Zürcher Grossmünster gestalteten Bundesrat Guy Parmelin und Gottfried Locher, Präsident des Kirchenbundes, gemeinsam. Im Zentrum der Predigt: Die Reformation als Innovation für Kirche und Staat.

Als ehemaliger Winzer und heutiger Bundesrat sei ihm Jesus, der Wasser in Wein verwandelte, sympathisch, witzelte Bundesrat Guy Parmelin in seiner Begrüssung. In seiner Predigt würdigte der Volkswirtschaftsdirektor die Reformation als Innovationsschub für Kirche, Staat und Gesellschaft. Neuer Wein gehöre in neue Schläuche, zitierte er das Bibelwort aus dem Markusevangelium. «Die Wirtschaft braucht Innovation, ebenso das Leben.»

Der Bundesrat machte klar, dass Kirche, Staat und Wirtschaft kein Selbstzweck seien, sondern den Menschen zu dienen hätten. Gleichzeitig gebe es keinen Wohlstand ohne funktionierende Wirtschaft. Die Zukunft der Institutionen Kirche und Staat hänge davon ab, ob sie offen seien für Neues, ohne gleichzeitig alles Alte aufzugeben. «Wir sollten wagen, Neues zu denken, wie dies die Reformatoren taten», so Parmelin. Doch die Wirtschaft basiere auch auf Werten und Traditionen. Von daher sei es wichtig, dass das biblische Wort zum Tragen komme, nicht vom Gesetz her, sondern von der Liebe Gottes.

In seiner Predigt knüpfte Kirchenbundspräsident Gottfried Locher an der Innovation an. «Die ständige Erneuerung ist zutiefst reformiert, denn die Reformation beruht auf dem Glauben, das nichts bleibt, nur weil es schon immer so war.» Innovation bedinge Freiheit, Demokratie und beinhalte einen Fehleranteil. Für Locher ist Innovation kein Freipass für Beliebigkeit, denn Jesus habe eine Richtschnur vorgegeben. «Und der Glaube sei ein Stachel im Fleisch der Gleichgültigkeit», so Locher. Staat, Kirche und Wirtschaft hätten je ihren Auftrag, dazu gehöre auch, dass man sich gegenseitig kritisiere.

Nach der Predigt teilte Bundesrat Guy Parmelin zusammen mit Gottfried Locher, dem Grossmünsterpfarrer Martin Rüsch und den Helferinnen und Helfern das Abendmahl aus.

Tilmann Zuber, 4. November 2019


KiK Sommerlager 2020  | Artikel

Angesagt!

Noch ist es nicht ganz eindeutig, doch die Anzeichen mehren sich, dass Lager in den Sommerferien durchgeführt werden können. Deshalb schreiben wir unser traditionelles KiK-Lager einfach mal aus.

Falls sich die Situation wieder verschärft, werden alle Eltern informiert!

4. bis am 11. Juli 2020

Thema: «Clubferien»

Kinder im Alter zwischen 7 und 12 Jahren sind herzlich willkommen. Wir lagern im Ferienhaus Camelc in Flond GR.

Total 42 Kinder können mitkommen. Auskunft über Kosten und Unterstützungen bei Budgetknappheit gibt es bei der:

Fachstelle Kinder Jugend Familie

Gaby Bürgi Gsell

Oberdorfstrasse 49, 9100 Herisau

Tel. 071 277 54 21  |  Mail gaby.buergi@ref-arai.ch

Falls das Lager stattfindet, werden die Unterlagen Mitte Juni verschickt!

Wir freuen uns einmal mehr auf tolle Lagertage mit vielen verschiedenen Aktivitäten drinnen und draussen!

jetzt anmelden und vorfreuen!


Kirchliches Leben mit dem Corona-Viraus  | Artikel

Es ist wieder möglich!

Ab dem 28. Mai, also auf Pfingsten 2020, sind Gottesdienste wieder möglich. Für die Durchführung gelten die üblichen Vorkehrungen des BAG. Die Kirchgemeinden sind aufgefordert, für Ihre jeweiligen Verhältnisse wirksame Schutzkonzepte zu entwickeln, was in der Woche vor Pfingsten geschehen muss. Interessierte Kirchbürger informieren sich am besten bei der örtlichen Kirchenleitung über die Massnahmen und Möglichkeiten in ihrer jeweiligen Gemeinde.

 

Der Kirchenrat informiert ebenfalls laufend über seine Homepage. Diese erreichen Sie hier