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Kirche, Gesellschaft

Jung, eigenständig und mit Selbstvertrauen

Sie stärkt Jugendliche und verhilft ihnen weltweit zu einer würdigen Existenz. Nun wird die Stiftung Horyzon 50-jährig. Zeit für die Schweizer Entwicklungsorganisation, zu feiern. In St. Gallen tut sie dies mit einem Filmabend am 30. November in der Lokremise.

«Matar a Jesus» wird über die Leinwand flimmern. Das Sozialdrama spielt in der Stadt Medellín und zeigt anhand zweier junger Menschen auf, wie Gewalt die ganze Gesellschaft durchdringt.  

Beruf, Gesundheit – ohne Gewalt
Hier setzt die Stiftung Horyzon an. Ihre Projektarbeit investiert hauptsächlich in die Berufsbildung und die Gesundheitserziehung, unterstützt Jugendliche darin, für ihre Rechte einzustehen und zeigt in den Armenquartieren auf, dass es gewaltlose Alternativen gibt zu den bewaffneten Gruppen. Denn Horyzon ist überzeugt: «Jugendliche haben ein enormes Potential, um positive Veränderungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik herbeizuführen.» 

Jugendliche sind die Lösung
Und dies sei in Asien, Lateinamerika, Nahost und der Karibik, wo die Organisation tätig ist, nötig. Denn dort fristen die Jugendlichen oft ein marginalisiertes Dasein und werden als Problem und nicht als Lösung betrachtet. Dem wirken Horyzon und die lokalen Partner entgegen, unterstützen Jugendliche, damit sie sich zu autonomen und gesunden Erwachsenen entwickeln, die ihre Gesellschaft positiv verändern. «Power to the young people», so der Leitspruch der Organisation.

Eigenständig und mit Selbstvertrauen
Vor 50 Jahren wurde Horyzon vom Schweizer CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen) gegründet. Kurz darauf beteiligte sich auch der CVJF (Christlicher Verein Junger Frauen) an der neuen Initiative. Die heutige Stiftung mit Sitz in Olten hat sich auf die Entwicklungszusammenarbeit für Jugendliche spezialisiert, damit sie in ihren Ländern eine selbständige Zukunft erarbeiten, ihr Selbstvertrauen – insbesondere der jungen Frauen – gestärkt wird. 

Feier in St. Gallen
Die heute eigenständige Stiftung feiert ihr 50-Jahr-Jubiläum auch in St. Gallen. Nach dem Film findet ein Gespräch mit Fachleuten statt. Der Anlass wird gemeinsam organisiert von Horyzon, dem Cevi Ostschweiz und der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons St. Gallen. Der Filmabend vom Samstag, 30. November, findet in der Lokremise an der Grünbergstrasse 7 in St. Gallen statt und beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Link zum Jubiläumsanlass in St. Gallen

 

Text und Fotos: pd/meka  – Kirchenbote SG, 31. Oktober 2019


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Schweizer Premiere  | Artikel

Letzte Lieder und die Welt steht still

Am Vorabend des St.Galler Demenz-Kongresses findet in den Olma Hallen die Aufführung des erfolgreichen deutschen Projekts «Letzte Lieder und die Welt steht still» statt – zum ersten Mal in der Schweiz überhaupt!

Dienstag, 12. November, 19.30 Uhr, Olma Hallen, St.Gallen
Kosten: CHF 35.00 (Abendkasse CHF 40.00). Bei Gruppenanmeldungen ab 10 Personen ist die 11. Person gratis.

Für die Aufführung in St. Gallen hat Stefan Weiller im Vorfeld Menschen aus der Schweiz getroffen und mit ihnen über ihre besondere regionale Sicht auf die Themen Leben, Sterben und Musik gesprochen. Diese Begegnungen ergänzen das bisherige Projekt und machen den Abend zu einem Schweizer Ereignis.

 

Mehr Infos gibt es hier!


Wirtschaft anders denken  | Artikel

Es muss sich etwas ändern!

Seit einiger Zeit wird im Zusammenhang mit Wirtschaft immer wieder der Begriff «Care» erwähnt. Was ist damit gemeint? Hans Jörg Fehle aus Wattwil hat einen Animationsfilm realisiert, wo in den Grundzügen erklärt wird, was ein Wirtschaften unter dem Aspekt «Care» bedeutet.

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