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Spiritualität

Würdevoll leben – bis zum Schluss

Das Hospiz für die Region St. Gallen hat nach fast zehn Jahren Vorbereitung den Betrieb in St. Gallen aufgenommen. Schwerstkranke Menschen dürfen in diesem Haus würdevoll leben bis zum Schluss. Es sind sieben Zimmer eingerichtet.

Das Haus an der Waldstrasse 3 ist ein «Provisorium». Denn das definitive Hospiz, die Villa Jacob am St.Galler Rosenberg, ist erst ab Mitte 2019 verfügbar. «Wir wollten nicht mehr länger warten und suchten nach einer Lösung. Mit den Räumen an der Waldstrasse 3, die uns von der katholischen Kirchgemeinde St.Gallen zur Verfügung gestellt werden, sind wir mehr als zufrieden», sagt Roland Buschor, Geschäftsführer des Hospiz. 

«Wohl ist es ein Provisorium. Aber von einem provisorischen Betrieb kann nicht die Rede sein.»

Menschen sollen sich wohlfühlen
Obwohl von einem Provisorium gesprochen wird, kann von einem provisorischen Betrieb keine Rede sein. Die Zimmer sind mit Holzmöbeln zweckmässig eingerichtet, die Nasszellen neu, und die beiden «Stübli» mit den grossen Tischen und den Polstermöbeln in harmonischen Farben strahlen Gemütlichkeit aus. «Uns ist es wichtig, dass sich die Menschen hier wohlfühlen, Rückzugsmöglichkeiten haben und in aller Ruhe Abschied von ihren Angehörigen nehmen können.»

Standort und Finanzierung
Das Projekt Hospiz St. Gallen wurde von Pflegefachpersonen ins Leben gerufen, die in der Palliative Care tätig sind. Bald kamen Christoph Hürny, ehemaliger Chefarzt der geriatrischen Klinik, Roland Buschor und der Mediziner Daniel Büche dazu. «Die Standortfrage und die Finanzierung waren die Hauptthemen», sagt Hürny rückblickend. Beides konnte gelöst werden: Eine Privatperson hat 2017 die Villa Jacob von der Gemeinnützigen Hilfsgesellschaft St. Gallen (GHG) gekauft und stellt sie dem Hospiz kostenlos zur Verfügung. Die Villa Jacob wurde im August um 20 Meter an den definitiven Standort verschoben, um der GHG Platz für einen Neubau zu machen. Die Umbauarbeiten der Villa in ein Hospiz haben begonnen und Mitte 2019 wird das Haus – ebenfalls mit sieben Zimmern – bezugsbereit sein. 

Der Kanton beteiligt sich jährlich mit einem Beitrag am Hospizbetrieb. Das Hospiz muss jährlich 1,2 Millionen Franken selber aufbringen, um kostendeckend zu arbeiten.

 

Text | Foto: Rita Bolt, Gossau  – Kirchenbote SG, April 2018

 


7. Wolfhäldler Bettagsgespräch  | Artikel

Geht der Rechtsstaat zugrunde, weil er immer polizeistaatlicher wird?

Liegt die Lösung in einer möglichst regelfreien, liberalen Welt?

 

Wir fragen: «Wie geht es dem Recht?»  

 

Antworten suchen:

Giusep Nay, Dr. iur. Dr. theol.h.c. alt Bundesrichter/-gerichtspräsident)

Hans Ruh, Prof. Dr. theol. emer. Ordinarius für Sozialethik an der Uni Zürich

Paul Signer, Landammann AR

… und weitere Podiumsteilnehmerinnen

Gesprächsleitung: Andreas Ennulat

Samstag 15. September, Beginn: 19.15 Uhr, Kirche Wolfhalden.

 


frisch - fromm - frech - frei  | Artikel

Aus Anlass des Jubiläums 500 Jahre Reformation haben sich drei Pfarrerinnen zusammengetan, um als „Reformanzen", die reformatorischen Errungenschaften und Altlasten mit einem Augenzwinkern anzuschauen, davon zu erzählen, zu spielen und zu singen.

Die Reformanzen bieten Lieder, Geschichten, Sprachspielereien, Anekdoten und Witze aus vor-, realexistierend reformatorischer und postreformatorischer Zeit. Das sollten Sie sich zumuten!

Musik: Röbi Fricker, Piano - Texte: Andrea Weinhold, Kathrin Bolt, Marilene Hess

Auftritte im Appenzellerland

Sonntag, 23. September, 17.00 Uhr, Kronensaal Gais AR am Dorfplatz

Dienstag, 20 November, 2015 Uhr, Kleinturnhalle Schulhaus Vorderdorf, Trogen

Freitag, 30. November, 20.15 Uhr, Baradies Teufen AR an der Engelgasse